Über uns

Landesverband Bayern über uns

Die Zusammensetzung des Landesvorstandes Bayern, 
zuletzt im Amt bestätigt am 14.11.2015 in Nürnberg:

Vorstände:

Waltraud Galaske, Theodor-Heuss-Str.17, 90765 Fürth,
Tel.: 0911/762974, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hannes Hüttinger, Am Silberbach 3, 91922 Ansbach,
Tel.: 0981/12303, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Josef Metzger, Im Tal 13, 86316 Friedberg
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


Schriftführerin:
Heike Weiß, Schlossbergstr.12, 86833 Ettringen
Tel.: 08249/962808, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kassierer:
Wolfgang Nowak, Hangstr. 24, 92421 Schwandorf
Tel.: 09431/3683

Kontakte zur Bundesarbeitsgemeinschaft:
Dr. Hartmut Hoffmann, Schlesienstraße 8, 91217 Hersbruck
Tel.: 09151/3568
20 Jahr Feier
Bei der 20 Jahr Feier in Augsburg (c) 2008 Müllkonzept
im Bild: Hannes Hüttinger, Waltraud Galaske, Hans Schütz, Josef Metzger

Die Bürgeraktion "DAS BESSERE MÜLLKONZEPT" ist ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen und Umweltschutzgruppen, die im Abfallbereich aktiv sind. 

Der Anstoß für diese Bewegung ging von den bayerischen Müllinitiativen aus, die 1988 "DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Bayern e.V." gründeten und dem inzwischen über 100 Initiativen als Mitglieder angehören. Dadurch wurde es möglich, die bestehenden Initiativen und Gruppen miteinander zu vernetzen, Informations- und Erfahrungsaustausch zu organisieren, gemeinsame Aktionen vorzubereiten und durchzuführen, das Anliegen der Abfallproblematik an die Öffentlichkeit zu tragen und so als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.
Im Laufe der letzten Jahre entstanden auf Bundesebene weitere Landesverbände. In allen Verbandssatzungen ist strikte Überparteilichkeit festgelegt; das bedeutet, dass Mitgliedschaft für Parteien und deren Untergliederungen nicht möglich ist. 
Der im April 1991 gegründete Bundesverband "DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Deutschland e.V." wurde im Jahr 2006 wieder aufgelöst und daraus eine Bundesarbeitsgemeinschaft "DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Deutschland" gegründet.

 

Das Ergebnis unserer kurzsichtigen Wachstums-Euphorie sind riesige Müllberge, die mittlerweile zum gesellschaftspolitischen Problem geworden sind. Die meisten Politiker stehen dieser Situation hilflos gegenüber. Die Folge ist, dass die notwendigen politischen Rahmenbedingungen zur gesamtwirtschaftlichen Lösung dieses Problems nicht geschaffen werden.

Gleichzeitig verdichtet sich das Netz von zentralen Abfallentsorgungsanlagen. Dabei werden im Umfeld herkömmlicher Deponien und Müllverbrennungsanlagen die Umweltskandale immer häufiger und bedrohlicher. Das dadurch entstandene Problembewusstsein verlangt, liebgewordene, aber kurzsichtige Gewohnheiten in Frage zu stellen. Viele Politiker aber scheuen davor zurück, diese Erkenntnis einzugestehen und zu vermitteln. Noch viel weniger werden ökologisch begründete Erfordernisse in die Tat umgesetzt.

In der Arbeit vor Ort hat sich gezeigt, wie wichtig Gesetze sind, die es BürgerInnen ermöglichen, sich wirkungsvoll als EinwenderInnen bei Genehmigungsverfahren oder als Abstimmende bei Volksentscheiden einzubringen. In Bayern hat die Bürgeraktion die Möglichkeit genutzt, über Volksbegehren und Volksentscheid einen eigenen Vorschlag für ein Abfallwirtschaftsgesetz zur Abstimmung vorzulegen und damit im Gesetzgebungsbereich viel in Bewegung gebracht.

Informierte Bürger machen immer wieder die Erfahrung, dass Behörden die ökologischen Auswirkungen von Abfallbehandlungsanlagen willkürlich bewerten, dabei aber argumentativ unterliegen. Deshalb sollen die Bürger durch den massiven Abbau demokratischer Rechte (z.B. durch Beschleunigungsgesetze) entmündigt werden.

Neben der Einflussnahme auf Gesetzesebene und Administration versuchen Bürgerinitiativen, als Vorkämpfer für eine ökologisch orientierte Rechtssprechung, auf dem Klageweg bei der Verwirklichung eines auch ökologischen Rechtsstaates mitzuwirken.

Wir, die Bürgeraktion "DAS BESSERE MÜLLKONZEPT", hoffen, damit dem Ziel einer ökologischen Abfallwirtschaft näher zu kommen und wünschen, dass diese Arbeit möglichst viele Menschen dazu motiviert, sich aktiv für den Erhalt bzw. die Verbesserung der natürlichen Lebensbedingungen einzusetzen.


Vorstände bei der Bürgeraktion DAS BESSERE MÜLLKONZEPT Bayern

Leo Frühschütz hat zur ersten Delegiertenversammlung am 17.6.1988 in Würzburg eingeladen.
  1988: 
Erika Barwig, Franz Tschacha, Horst Kroos, Gabi Böse, Gertraud Kyaw
  1989: 
Erika Barwig, Franz Tschacha, Uta Philipp, Brigitte Parzich, (Horst Kroos bis 6.1990)
  1991: 
Erika Barwig, Franz Tschacha, Uta Philipp, Brigitte Parzich, Maximilian Friedrich
  1992: 
Erika Barwig, Uta Philipp, Irmgard Del Pino, Hildegard Breindl, Maximilian Friedrich
  1993: 
Erika Barwig, Uta Philipp, Irmgard Del Pino, Irene M. Sturm, Maximilian Friedrich
  1993: 
Erika Barwig, Dagmar Carsten, Otto Pfefferer, Gerhard Aigner, Brigitte Parzich
  1995: 
Dagmar Carsten, Otto Pfefferer, Bernh. Schwarz, Anne Jäger, Wolfgang Nowak
  1995: 
Dagmar Carsten, Otto Pfefferer, Anne Jäger, Wolfgang Nowak, Gerhard Aigner
  1995: 
Waltraud Galaske, Uta Philipp, Josef Seemüller, Wolfgang Nowak, Gerhard Aigner
  1998: 
Waltraud Galaske, Uta Philipp, Josef Seemüller, Wolfgang Nowak, Ursula Heidrich
  2000: 
Waltraud Galaske, Hans Schütz, Josef Seemüller, Wolfgang Nowak, Ursula Heidrich
  2004: 
Waltraud Galaske, Hans Schütz, Hannes Hüttinger, Wolfgang Nowak, Renate Gerstmeyr
  2011: 
Waltraud Galaske, Hans Schütz, Hannes Hüttinger, Wolfgang Nowak, Heike Weiss
  2015: 
Waltraud Galaske, Hannes Hüttinger, Josef Metzger, Wolfgang Nowak, Heike Weiss

Vorstand 1995
Vorstand 1995 (c) Müllkonzept
von links: Josef Seemüller, Uta Philipp, Dagmar Carsten, Waltraud Galaske, Otto Pfefferer, Gerhard Aigner, Wolfgang Nowak

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