Plastik vermeiden

Probleme mit Kunststoffen im Ökosystem

5.3.2016 Waltraud Galaske EINLEITUNG

Die Probleme mit unerwünschten Kunststoffen im Ökosystem wachsen laufend. Kunststoffe sind langlebig und zersetzen sich sehr langsam. Die Kunststoffteile sind chemisch langzeitstabil, werden aber durch mechanische Einwirkungen immer kleiner.  

Kunststoffe kommen als weggeworfener Abfall in die Landschaft, bei der Müllentsorgung in Gewässer letztendlich ins Meer, als organische Verbindungen im Abgas von Verbrennungsanlagen und als erlaubter Kunststoffanteil in den Kompost. Wenn Kunststoffe von Tieren statt Nahrungsmittel aufgenommen werden, verhungern diese. Das Ökosystem wird dadurch empfindlich gestört.

Auch sogenannte Bio-Kunststoffe sind nicht viel besser. Zum einen enthalten sie meist einen petrochemischen Anteil und zum anderen sind sie durch den Sythetisierungsprozeß meist viel schlechter biologisch abbaubar als angegeben. 

Auch die Recyclingprozesse werden durch die Verschiedenartigkeit gestört. Im Trennsystem können die unterschiedlichen Stoffe schwer getrennt erfasst werden, das Kunststoffrecycling wird ebenfalls behindert. mehr

 

Vermeiden Sie daher jegliche Art von Kunststoffen wo möglich.

Hilfestellung zur Entscheidungsfindung

Beim Einkaufen:
Eine Übersicht von der Deutschen Umwelthilfe:
Welche Tasche oder Tüte schont die Umwelt plakativ dargestellte: hier
Wer es genauer wissen will: http://www.duh.de/5085.html

Zur generellen Abfallvermeidung:
Hier eine Anleitung zum Abfallvermeiden aus Augsburg.

Weitere Umwelttipps
finden Sie auf der Homepage der Bürgeraktion aus dem Kreis Böblingen: http://www.dasbesseremuellkonzept-vsv.de/umwelttipps.html

 

Weitere Informationen